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Innerstädtisches Wohn- und Geschäftsquartier mit Tiefgarage

Tübinger Straße / Fangelsbachstraße / Hauptstätter Straße, Stuttgart

Leistungen: Lph 1 – 4 + gestalt. Begleitung

Wohnfläche: BK 1-3 Wohnfl. ca. 3.880 m²

Bruttorauminhalt: gesamt

Anzahl Wohnungen: 48

Anzahl Stellplätze: TG mit 68 Stpl.

Strenger Family Office GbR + Strenger Bauen und Wohnen GmbH

Presse Artikel

Tübinger Immobrief, PDF Dokument, 0,5 MB

Beschreibung Tübinger Straße

Auf halber Strecke zwischen Stuttgarter Zentrum und dem Süden liegen die Neubauten des „City-Puls“. Die ehemalige, sehr differenzierte Blockrandbebauung wurde durch fünf Gebäude einheitlich geschlossen und nachverdichtet. Obwohl circa die Hälfte des gesamten Blocks für die Neubebauung zur Verfügung stand, entschied man sich für eine behutsame, parzellierte Bebauung. Funktional ist die klassische Gliederung in einen Sockel mit Geschäften und darüberliegenden Wohnungen entlang der Tübinger Straße entstanden. Alle Baukörper sind mit unterschiedlichen geschwungenen oder floralen Themen versehen, was auf moderne Weise gründerzeitliche Verzierungsstile aufgreift. Dies schafft eine harmonische Verbindung zwischen der angrenzenden Bebauung.

Ausführliche Beschreibung

Thema Stadtreparatur – nach europäischen Vorbild auf der Höhe der Zeit. Vermittlung zwischen Moderne und Gründerzeit

Zwischen den beiden Hauptverbindungstraßen des Stuttgarter Zentrums und des Stuttgarter Südens liegen die Neubauten des „City Puls“. Kennzeichnend für den Ort zwischen Tübinger- und Hauptstätter Straße, auf Höhe der Fangelsbacher Straße ist der Übergang von größeren Kubaturen mit Büronutzung zentrumsseitig zu parzellierten Wohn- bzw. Mischgebieten aus der Gründerzeit Richtung Süden. Genau an dieser Zäsur befindet sich der Ort des „City Puls“ welchen ursprünglich eine sehr heterogene Bebauung aus der Nachkriegszeit charakterisierte. Die Bestandsgebäude besaßen sehr unterschiedliche Traufhöhen, Etagenanzahlen und Architekturstile, was das Bild eines ungeordneten und ungestalteten Stadtraums ergab. Davon von ableitend ergab sich das Ziel des Projekts: die Stadt an dieser Stelle zu „reparieren“ und zwischen den modernen Stilen der Bürogebäude und der Gründerzeit zu vermitteln. Demzufolge wurde, in enger Abstimmung mit der Stadt Stuttgart, ein parzelliertes Gebäudeensemble geschaffen welches sich durch die Angleichung der Traufhöhen, Dachformen, Gliederung der Baukörper und Nutzung kennzeichnet. Alle Gebäude besitzen die gründerzeitliche Dreiteilung in Sockel, (Hauptbaukörper) und Dach. Bei der Nutzung wurde auf die städtischen Gegebenheiten eingegangen. So findet sich an der Hauptverkehrsstraße, der Hauptstätter Straße, hauptsächlich Büronutzung und in der Seitenstraße sowie im Hinterhof die einzigen reinen Wohngebäude. An der Tübinger Straße, die durch Geschäfte in der Sockelzone mit darüberliegendem Wohnen gekennzeichnet ist, wurde dieses klassisch-europäische System auf die Neubauten übertragen. Bei der Wohnnutzung wurde explizit auf die Stadtgesellschaft heutiger Zeit geachtet. Zu finden sind unterschiedlichste Wohnungsgrundrisse die den vielfältigen Lebensentwürfen heutiger Stadtbewohner Raum bieten und somit einen Beitrag leisten für den heutigen Individualismus. Die spiegelt sich auch in der Gestaltung der einzelnen Baukörper wieder: Zwar handelt es sich um ein Projekt mit einem Investor und nur einem Architekturbüro, jedoch bleibt jeder Baukörper für sich einzeln ablesbar und schafft somit das notwendige Identifikationspotenzial. Gleichzeitig wird somit gestalterisch das Parzellensystem der klassisch-europäischen Stadt aufgegriffen und in die heutige Zeit überführt. Thematisch wurde für die Gestaltung nach einer Verbindung zwischen modernen und gründerzeitlichen Themen gesucht. Alle Baukörper sind mit unterschiedlichen geschwungenen oder floralen Themen versehen, was einerseits historische und bis heute beliebte Verzierungsstile aufgreift aber durch ihre meist horizontale und großformatigere Ausprägung an die zentrumsseitige moderne Ästhetik verweist. Besondere Bedeutung wurde dem Eckgebäude Tübinger-/Fangelsbacher Straße beigemessen, da es genau an der Zäsur zwischen Büronutzung und Wohn-/Geschäftsnutzung sowie moderner und historischer Ästhetik steht. Das hell gestaltete Gebäude gleicht sich durch seine ausladenden und geschwungenen Balkonbrüstungen nähert sich am meisten an die direkt angrenzenden Bürogebäude an ist jedoch in Kubatur und der oben genannten Dreiteilung der Gründerzeit zugehörig. Aus der Stadt kommend bietet es den hellen Auftakt zu dem darauf folgenden gründerzeitlichen Gebiet.

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